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Umfrage: Welche Themen sollte ein leicht verständliches (populärwissenschaftliches) Sachbuch über abdecken, damit es für Susi & Otto Normalbürger*in interessant und nützlich ist?

@viennawriter
- Warum Datenschutz? (Aufklärung gegen den Mythos "Ich habe doch sowieso nichts zu verbergen, wieso anstrengen?")
- Welche großen Firmen profitieren wie von deinen Daten?
- Durch welche Methoden kann man seine Daten im Alltag besser schützen?
- Abwägung Datenschutz und Bequemlichkeit und so..?

@viennawriter
"Rasterfahndung" und Generalverdacht. Warum das Erheben von so vielen Informationen ohne wirklich triftigen Grund ganz furchtbare Auswirkungen haben kann (Rückblende Judenverfolgung und Holocaust... Ohne strukturierte Daten wär das nicht so einfach möglich gewesen)

@viennawriter
Um Non-Nerds #Datenschutz näher zu bringen, braucht es meiner Meinung nach zunächst Beispiele, *warum* das Thema relevant sein soll.

Z.B. ganz konkrete Beispiele von Benachteiligung, Diskriminierung oder Leistungsverweigerung aufgrund von Tracking & Profiling, die jeden betreffen.

@viennawriter
Wichtig: jeder "Normalbürger" wird früher oder später irgendwann Opfer der Diskriminierung durch Algorithmen.

Profiling kennt ganz viele Merkmale: Wohnort, Kontakte, Suchbegriffe im Netz etc.
Diskriminierung ist: wenn am Wohnort die meisten nicht kreditwürdig sind, wird der Algorithmus sagen, der einzelne der dort wohnt wird es wohl auch nicht sein. Gleiches gilt z.B. für Kontakte.

@viennawriter

Ich finde um der Resignation zu begegnen ("die wissen eh schon alles") sollte auch die false-positive/negative Problematik der Algorithmen erklärt werden. Vielleicht hilft so eine Erklärung auch etwas gegen die falsche Technikgläubigkeit (der Computer hat immer recht).

@viennawriter
- Datenschutz in Kindergarten & Schule
- Datenschutz im Alltag (Gruppenfotos, …)
- Warum Kinderfotos (egal ob alt oder aktuell) nicht auf Social Media landen sollten

@viennawriter Dass Datenschutz vor allem ein gesellschaftliches, und kein individuelles Thema ist. Es geht nicht darum, dass einzelne auf ihre Geheimnisse aufpassen sondern darum, eine Überwachungsgesellschaft zu verhindern.

(De-)zentralisierung von Datenbeständen. Datenbanken die es niemald geben darf. (Bewegungsprofile von Millionen Menschen, Gesundheitsdaten zentral gespeichert,..)

Und dass es eine schlechte Idee ist, Daten auf Verdacht aufzubewahren. #datenHygiene

@viennawriter
- ein Kapitel sollte dem Thema "ich habe nichts zu verbergen" gewidmet sein.
- Verschlüsselung des eigenen Rechners: Warum ist dieser Schritt wichtig?
- Datensparsamkeit: nicht über ALLES angeben
- SSL/TLS?!
- nutzung öffentlicher WLans.
- warum sollte/muss die Mailbox transportverschlüsselt werden?
- wer liest/hört wo mit?
- kostenlos ist nix: du zahlst mit deinen Daten.

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