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»Als ich dann mal öffentlich kundtat, dass ein Autor sich gut mit Rechtschreibung und Grammatik auskennen sollte, wurde mir “unmissverständlich” erklärt, dass das Sache des Lektors/Korrektors sei.«

😳

editionblaes.de/fundsache/

@buechergefahr Es gibt natürlich Menschen, die hoch sprachbegabt sind, dennoch nicht mit der Orthografie zurechtkommen. Hemingway, A. Chrstie und viele andere sollen zu ihnen gezählt haben. Für diesen Personenkreis ist allerdings ein Korrektor zuständig. Sprache ist nun einmal nicht Schreibe und wir sollten nicht auf gute Literatur verzichten, nur weil die Begriffe bereits für Lehrer (ich war einer) durcheinander gehen.

@Peterhakenjos Das mag durchaus so sein.

Die mit meinem 😳 ausgedrückte Verständnislosigkeit bezieht sich auf vorsätzliche Ignoranz. (sinngemäß: „Ich könnte durchaus gemäß unseren Rechtschreibregeln konform arbeiten, sehe das aber gar nicht als meine Aufgabe, sondern als Job anderer an.“)

@buechergefahr Also das ist entweder jemand, der sehr reich oder ein Erfolgsautor ist, dem der Verlag auch das mieseste Manuskript aus den Händen reißt. Möglich auch, dass er sich keine Gedanken um seine Tätigkeit als Autor macht.Ein Manuskript, das mit Fehler bespickt ist, kostet sowohl den Lektor als auch den Korrektor viel Zeit, d.h. den Autor Geld.

@Peterhakenjos Ganz genau.

Wobei Menschen, die sich keine oder nur sehr wenig Gedanken um ihre Tätigkeit machen, eine sehr traurige Angelegenheit sind.

@buechergefahr Ja! Und umso trauriger ist dies, wenn es sich um Autoren handelt.

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