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Es ist faszinierend, wie sehr bei & Co. bereits zum Standard für Dateiaustausch geworden zu sein scheint.

@viennawriter Nun, die kann ich wiederum durchaus verstehen. Denn der Änderungsmodus von Word ist tatsächlich ganz ausgesprochen gut.

Was man vom Rest des Schreibprozesses eher nicht sagen kann. Aber dieses Darstellen, Hindurchnavigieren und Handhaben von Änderungen und Anmerkungen lösen alle(?) anderen latent weniger elegant.

@buechergefahr Aber es zwingt Autor*innen dazu, eine nicht DSGVO-konform verwendbare, kommerzielle Software zu nutzen bzw. aus ihrer gewohnten Schreibumgebung wie Scrivener oder Papyrus herauszukommen und Text "in einer Wurst" zu bearbeiten. Die Idee mag ja nett sein, aber MS ist eben ein US-Konzern.

@viennawriter Hhm, tricky. Für manche (z.B. wohl viele Lektorinnen) ist ja Word die gewohnte Schreibumgebung.

Wie sehe denn z.B. ein akzeptables Vorgehen mit Scrivener aus? Einen wirklich guten Änderungs- und Anmerkungsmodus gibt's da ja nicht.

@buechergefahr Deswegen sind Microsoft Produkte im Businessumfeld ca. genauso legal, wie alle Bücher, Filme, Serien und Musik von Piraterieplattformen zu beziehen. Beim einen tut's der Autor*in weh. Beim anderen "nur" allen Menschen, deren Daten auf dem jeweiligen Gerät vorhanden sind und nach sonstwo übertragen werden.

@buechergefahr Die Frage nach dem akzeptablen Vorgehen hängt sich ziemlich daran auf, auf welche Softwarelösung sich Lektorate einlassen. Bei Scrivener gibt's Snapshots mit Vergleisfunktion, wenn ich das richtig sehe. Bei LibreOffice gibt's auch einen Änderungsmodus, wenn auch nicht so "elegant", bei Papyrus kenne ich mich nicht aus.

@viennawriter Wie gesagt: tricky.

LibreOffice ist genauso eine lineare "Wurst", wie Word. (Das mit dem sonstwohin-übertragen lokaler Worddateien habe ich nicht verstanden, aber davon hast du mehr Ahnung.)

Die Snapshots von Scrivener "taugen" für das Erstellen von Anmerkungen durch eine(n) und das Einarbeiten dieser durch andere leider nicht.

Ich sehe also die Word-Alternative nicht. Bin da aber interessiert und für Tipps zu haben.

@buechergefahr Ich fände das auch sehr spannend, das mal auseianderzuklamüsern. Muss doch was Besseres geben.

Das mit der Übertragung ist eher, dass MS nicht dokumentierte "Telemetriedaten" auf US-Server überträgt und davon nicht zu knapp. Nachdem nirgendwo steht, was übertragen wird, haben sich das schon mehrere, Datenschutzbehörde Niederlande und BSI war's glaub ich, angesehen und für illegal befunden. Win10 und Office365 sind auf jeden Fall raus, wenn Du beruflich arbeitest.

@buechergefahr Bei Office365 ist noch das Problem, dass Du halt mal eben Deine kompletten Kontakte in die MS-Cloud schiebst, wenn Du entweder Dein Adressbuch synchronisierst oder einen Serienbrief schreibst. Und für Schulen in Deutschland ist der Einsatz bereits verboten worden.

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