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Fast eine Million Menschen in Österreich sind zumindest funktionale Analphabeten, können also nicht sinnerfassend lesen oder richtig schreiben.

oe1.orf.at/programm/20220905/6

@viennawriter @abuerkl klingt etwas höher als die Zahl die ich damals in der Schule gehört hab

fragte mich immer schon, wie das kommt… die erste Schulstunde in Wien, an die ich mich erinnern kann, war 50 Minuten lang das B schreiben. Und das nachdem ich in Bosnien schon flüssig in Latein und Kyrillisch lesen können musste.

Anderseits fand ich die Kultur des Schreibens im deutschsprachigen Raum immer sehr… hochnäsig.

@viennawriter @abuerkl Wenn du unsere Bürgerdienst Webseiten mit gov.uk vergleichst, liegen da Welten dazwischen. Wie Scheiße auch immer die britische Regierung sein mag, zumindest sind sie sich dessen bewusst, dass es genug Leute gibt, die sich aus welchem Grund auch immer, schwer tun beim Lesen und halten ihre gov.uk so, dass auch diese Menschen sie lesen und verstehen können.

@meena @abuerkl Der deutschsprachige Raum und das Schreiben sind, glaub ich, eine sprichwörtliche Geschichte voller Missverständnisse – zu Ungunsten des Schreibens sowohl als Handwerk als auch bei so plakativen Beispielen, wie Du sie grad genannt hast. Es ist für mich völlig unverständlich, warum Schreiben in zB England und afaik Schweden etc. in der Schule und Uni ein normales Fach ist und hier muss man vom christlichen Gott beseelt sein, um einen Bleistift richtig zu halten.

@abuerkl Vor einigen Jahren las ich einmal die Zahl von 20-30% Analphabeten und funktionelle Analphabeten...
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