Wie die drückende -losigkeit der Weltdinge auf dem
höchsten Punkt ihrer Denkspiralen
partout nicht zu fallen
droht

drastic idyll
gutting the silence
on every daring
train of thought we suspect in
peeling the syllables whilst
sinking in doubt I´d rather
remove the blending out
of thirteen
horizons

Die Umsicht gegen den Uhrzeigersinn drehen und sehen wie schlicht sie doch gekleidet ist (dröhnt nicht räuspert sich)
in ungebügelten Gedanken

Das Gestern lässt sich in den Atem krempeln das Heute streicht sich von selbst aus*
*ein gebender Raum

Gegen die Bildrichtung in den Wald flüstern befragen die Worte ohne Zwischen das Oder im Nachspurenden nein verstecke nichts im Dickicht sag ich deinen Namen

Bestimmt in windschaukelnden Hängematten als würde das Grünrauschen hochsinken stechen sie in salzlose Blättermeere als könnten sie in den Eckfalten ihrer Seelensegel alles verstauen was sich nicht aus der Luft wringen lässt

An den Wühltischen der Gedankenruinen liegen Wortschwellen nicht das Schweigen schlägt im Zufall tausend Wurzeln

Zögerlich das Klappern des Windes in Lamellen-Jalousien ein Anklopfen am Draußen streichelt sein zarter Zug Gesichter gespensterhaft hoch hebt er Mäntelarten an und für sich fegt ein Haareklimpern durch helle Strähnentastaturen

(Vielleicht vom Haus ohne Giebeldach erzählen den schuluniformierten Wohnungen in verwegenen Kaschierversuchen dem verratenden Gleichbleiben entblößender Trotzgerüche die tagelang durch Türspalten über Teppichflure krochen graufilzigen Aromenserien von angebranntem Scheiterhaufen störten die Statik von Frittierfischdünsten erzählen von all den Gerüchen und Geräuschen die sich als Zitronensaft auf Herkunft und Sein träufelten..

(schweinsragout auf krisenherden) werden
den HERAUSFORDERUNGEN UNSERER ZEIT die hände auflegen einmal legen bitte waschen schneiden föhnen wir (äugend um den globuslosen schmaus) einer kontaktlinsenprise (bloss nicht) die eigenen ! wimpern (in flammen stehen sehen) bloß nicht
*
*
*
sehen

So, als würde man abtauchen, tief an den Grund eines Schwimmbeckens, bis man das Hellblau unter den Handinnenflächen spürt. So wie eine Ohrversiegelung unter Wasser, die das Tun der Anderen ausfiltert. So, als würde man die Füße aus zu engen Skischuhen ziehen, nach einem langen Tag auf überfüllten Pisten. So, als würde man einen Softball aus dem Fingerdruck entlassen, so. Ist das mit dieser Stille nach Großraumbürotagen

(~ Außen grün, innen braun - wie Rechtsextreme Klimakrise und Naturschutz für ihre Zwecke benutzen ~. Vermute, Bücher wie dieses, die neuartige, gefährliche Maschen rechtsextremer Organisationen ausleuchten, sie werden immer notwendiger.. leider..)

..(es monden es grillen die Laubgirlanden möchten fliegen möchten)..

Ókólí Stephen Nonso, Wisdom Adediji, Mahbubat Kanyinsola Salahudeen, Ndubuisi Martins..- just to mention a few amazing african poets I'd like to recommend. - Dig into their works, their experiences, their perceptions

Aus "Min Huna" - (..einem Text für eine Literaturzeitschrift. - Vielleicht traue ich mich irgendwann hier auch den Rest zu zeigen, lesend zu zeigen, inneren Schamhürden zum Trotz..)

von geliebten büchern immer eine frühlings- und eine herbstedition

(Sie fallen ein, manche Worte, fallen einfach ein, Worte als Sätze, ein unangekündigtes Ein-fallen, kenne ihren Weg nicht, ihren Ausgangspunkt nicht, landschaftslose Reiserouten, sie sind angekommen, ein lautloser Indikativ, Pperfekt, in den Ohren des Herzens *)

(In ihr getrocknetes Orange verrollte Blätter streifknistern im Antauchen des Windes über die Asphaltachsen wie schutzsuchende Goldfischschwärme * den Herbst lieben)

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