Eigentlich hört die Lektorin ja abends beim Kochen gerne mal die Musik, die in den Manuskripten vorkommt, die sie lektoriert oder Korrektur liest.

Heute dann wohl eher nicht …

für Voland & Quist

Lieblingsfehler aus dem aktuellen für Voland & Quist:

Fuchs im Hühnerstahl
Liedschattendöschen

:

Helga Flatland, Zuunterst immer Wolle, Weidle Verlag.

Zwischen:
Helga Flatland, Eine moderne Familie, Weidle Verlag,

und:
Milena Michiko Flašar, Herr Katō spielt Familie, Wagenbach Verlag.

Freitag, kurz vor 18 Uhr: Die Lektorin hat ihr Wochenpensum geschafft und sich den Feierabend redlich verdient.

Sie wünscht allen Mastodont*innen ein schönes Wochenende!

Heute steht bei der Lektorin die von Cherie Jones, Wie die einarmige Schwester ihr Haus fegt (dt. v. Karen Gerwig) für CulturBooks an.

Zielgerade also.

culturbooks.de/portfolio/cheri

:

Mareike Fallwickl, Die Wut, die bleibt, Rowohlt.

Zwischen:
Mareike Fallwickl, Das Licht ist hier viel heller, Frankfurter Verlagsanstalt,

und:
Daniel Faßbender, Die weltbeste Geschichte vom Fallen, Mirabilis Verlag.

(Und es passte zufällig soo gut zum von Frank Rudkoffsky, Mittnachtstraße! – Die beiden haben zeitgleich an den Büchern geschrieben und sich immer wieder über ihre Texte ausgetauscht.)

Die Lektorin freut sich sehr auf das , das nun ansteht – für Voland & Quist.

So, das für CulturBooks ist wieder beim Verlag.

Jetzt steht die zweite Runde bei einem auf dem Programm.

Aber erst einmal: Kaffee!

Andrea Stift-Laube darüber, wie man (in Österreich) als Schriftsteller*in mit dem überleben kann.

»Der Wunsch, künstlerisch zu arbeiten, muss allerdings genauso hoch sein wie die Offenheit für alternative Verdienstmöglichkeiten und die Frustrationstoleranz gegenüber einer prekären sozialen Lage. Als Alternative bleibt: erben.«

derstandard.at/story/200013627

bzw. -gelegt:

Nino Haratischwili, Das mangelnde Licht, Frankfurter Verlagsanstalt.

Auf:
Nino Haratischwili, Das achte Leben (für Brilka), Frankfurter Verlagsanstalt,

neben:
Nino Haratischwili, Juja, Verbrecher Verlag.

»Juja« war das erste Buch, das die Lektorin im Verbrecher Verlag in die Hand gedrückt bekam, als sie dort zu ihrem Praktikum erschien – und ohne dieses Praktikum wäre sie heute wahrscheinlich nicht Lektorin ...

Seitdem: Haratischwili-Liebe.

Die NZZ stellt die zehn (eigentlich elf!) ihrer Meinung nach wichtigsten Bücher im Mai vor – zehn Autoren, eine Autorin (immerhin Sibylle Berg), die sich ihren Beitrag aber zudem mit einem Mann teilen muss.

Und das hat auch in den Vormonaten System.

So wird das nichts.

nzz.ch/feuilleton/die-zehn-wic

Nachdem die letzte Woche sehr ruhig war, stapeln sich nun die Projekte wieder auf dem Schreibtisch – also alles wie immer.

die götter wählen die nummer. aber es meldet sich keiner.

(Schernikau 571)

2022

für: Stephan Malinowski, Die Hohenzollern und die Nazis, Propyläen Verlag.

Der Preis wurde gestern zum zweiten Mal verliehen und ging zum zweiten Mal an einen Mann und zum zweiten Mal an ein Buch mit einem eher historischen Thema.

Vorheriger Preisträger: Jürgen Kaube, Hegels Welt, Rowohlt Berlin.

Die Lektorin ist studierte Historikerin und mag gute historische Sachbücher, aber das geht doch bestimmt emanzipativer, progressiver, weiblicher, oder?

Nach dem langen Wochenende steht bei der Lektorin jetzt das eines Romans für Culturbooks an.

Nachdem sie für das letzte keine Kapazitäten hatte, freut sie sich sehr, dass das diesmal wieder geklappt hat – die Bücher des Verlages sind jedes Mal eine echte Entdeckung.

:

Ruth Rehmann, Illusionen, hg. u. mit einem Nachwort v. Werner Jung, AvivA Verlag.

Zwischen:
Sven Regener, Glitterschnitter, Galiani Berlin,

und:
Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben, dtv.*

Der Roman – erstmals 1959 erschienen, jetzt „wiederentdeckt“ – führt u. a. in die Arbeitswelt der Wirtschaftswunderzeit.

* Aus unerfindlichen Gründen stehen hier im Haushalt Autobiografien bei der

Heute ist Tag der Leichten Sprache.
Viele Menschen verstehen Leichte Sprache besser.
Zum Beispiel weil sie Lern-Schwierigkeiten haben.
Oder weil sie als Kind eine andere Sprache gelernt haben.
#LeichteSprache #EinfacheSprache #TagDerLeichtenSprache

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